Winter – Zeit für Stille

In der chinesischen Medizin ist der Winter dem Element Wasser zugeordnet. Wasser kann tief und still sein, aber auch kraftvoll und wild. Ein äußerst anpassungsfähiges Element. Von den Emotionen her ist die Angst oder auch Furcht dem Wasser zugeordnet. Gleichzeitig steht es für Ausdauer und Willensstärke.
Im Kreislauf der 5 Elemente ist das Wasser der Stillstand, die Ruhe, der Nullpunkt, ab dem im Frühling alles wieder neu beginnt. Auch in der Natur können wir beobachten wie alles gefroren und starr wird, die Kräfte sich ins Innerste zurückziehen um sich zu sammeln und zu ruhen. Die Tage werden kürzer, im Außen wird es dunkler. Der Winter bietet sich an den Blick nach innen zu richten und sich auf die Essenz zu konzentrieren.

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Akupressur zur Selbst-Anwendung: Finde Dein Gleichgewicht

Ich freue mich über meinen neusten Artikel im Compassioner. Der Herbst-Winter bietet gute Gelegenheit unsere Aufmerksamkeit nach innen zu lenken und uns selbst Gutes zu tun. Der Artikel gibt einen Einblick wie man Akupressur selbst anwenden kann und stellt konkrete Beispiele vor. Probier es aus!

 

Frieden beginnt in uns

Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit an einem Vortrag des Dalai Lama in Bern teilzunehmen. Inspiriert haben mich, nebst seinem lebensfrohen Geist und Lachen, diverse seiner Aussagen. Gerne möchte ich eine davon in diesem Beitrag weiter erforschen.

Science of Emotion – die Wissenschaft der Gefühle

In seiner Rede betonte der Dalai Lama die Wichtigkeit, des guten Umgangs mit unseren Gefühlen. Die Notwendigkeit, Toleranz, Respekt und Mitgefühl in uns zu kultivieren. Wollen wir Frieden auf dieser Welt schaffen sagte er, müssen wir in einem ersten Schritt Frieden in uns selbst finden. Ein Ansatz dem ich voll zustimme.

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Balance finden zwischen Sein & Tun – Yin & Yang

Das Tun – Yang – fällt uns in der heutigen Zeit oft leicht.

Das Sein – Yin – hingegen fällt uns meist schwerer.

Aktivität scheint aktuell höher bewertet zu sein wie Passivität. Viele Interessen, viel Arbeit, ein volles Programm und immer unterwegs und am Tun, wird meist als erfolgreich bewertet. Ruhe, Stille, Nichts-tun und einfach Sein scheint in unserer eher leistungsorientierten Gesellschaft zu wenig produktiv oder ergiebig.

Das Eine gibt es jedoch ohne das Andere nicht. Tun oder Aktivität definiert sich erst im Vergleich zu Sein oder Passivität. Der Tag hebt sich nur ab im Vergleich zur Nacht. Ein Ja macht nur Sinn, weil es ein Nein gibt.

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Abschalten heisst Einschalten – Weshalb Nichts tun manchmal effizienter ist

Ich hatte heute einen äusserst produktiven Vormittag. Ich habe mein Handy in meiner Handtasche vergessen und munter eins nach dem anderen erledigt, ohne grosse Ablenkung. Gefehlt hat mir nichts, vorwärts gekommen bin ich wunderbar.
Meine Handy Abstinenz hat mit einem spannenden Artikel zu tun, den ich auf dem Hinflug in meine Ferien gelesen habe. Es ging um Ablenkung und besonders den Umgang mit neuen Technologien. Stutzig gemacht haben mich vor allem die Erkenntnisse des Neuropsychologen Theo Compernolle, dass die ganzen neuen Technologien (Smartphones, Tablets etc.) vor allem den ältesten Teil unseres Hirns aktivieren, den Hirnstamm. Denn dieser reagiert besonders auf sinnliche Veränderungen wie Lichter, Bilder und Geräusche.

 

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Mehr als eine Seele schlummert in meiner Brust

Das Buch der Steppenwolf, sowie überhaupt die Literatur von Hermann Hesse, hat mich in meiner Jugend stark beeinflusst. Besonders der Ansatz, dass mehrere Seelen – oder wie ich heute sagen würde, Persönlichkeitsteile oder Charatkterstile – in mir leben, hatte es mir sofort angetan.

 

„Wenn Faust den unter den Schullehrern berühmten, vom Philister mit Schauer bewunderten Spruch sagt: „Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust!“ dann vergisst er den Mephisto und eine ganze Menge andrer Seelen, die er ebenfalls in seiner Brust hat. Auch unser Steppenwolf glaubt ja, zwei Seelen (Wolf und Mensch) in seiner Brust zu tragen und findet seine Brust dadurch schon arg beengt. Die Brust, der Leib, ist eben immer eines, der darin wohnenden Seelen aber sind nicht zwei, oder fünf, sondern unzählige; der Mensch ist eine aus hundert Schalen bestehende Zwiebel, ein aus vielen Fäden bestehendes Gewebe.“

 

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Rendez-vous mit dem Selbst

Nach einer Akupressur Behandlung erhalte ich oft als Feedback, dass die Klientinnen und Klienten sich wunderbar wohl fühlen, in sich ruhend, ganz bei sich, alles auf eine stille Art gut ist. Gefühle, die sich in der Regel in der zweiten Hälfte der Behandlung einstellen, wenn es stiller wird, durch die Akupressur das Qi ins Fliessen […]